Mittwoch, 14. Dezember 2016

Akupunktur und seine Wirkung

Akupunktur bei TCM Furttal

TCM kennt über 700 unterschiedliche Akupunkturpunkte. Die meisten davon verteilen sich im ganzen Körper auf insgesamt 14 Meridiane, auch Akupunkturleitbahnen genannt. Bei der Akupunktur werden je nach Krankheitsbild ausgesuchte Akupunkturpunkte mit feinen Metallnadeln gestochen, je nach Lokalisierung nur einige Millimeter oder auch bis zu einigen Zentimeter tief. Die Nadeln verbleiben dort 20 bis 45 Minuten lang.

Mit der Akupunktur wird versucht, Disharmonien zu beheben bzw. Ungleichgewichte von Organsystemen wieder auszugleichen. Dabei soll in erster Linie der Energiefluss („Qi“ genannt), der bei Erkrankten oft lokal blockiert bzw. gestaut ist, wieder zum Fließen gebracht werden. Um dies zu erreichen, werden ausgesuchte Akupunkturpunkte durch die gezielte Einnadelung stimuliert und die Energieblockaden (Qi-Blockaden) gelöst.

Akupunktur Behandlung eignet sich sowohl für akute als auch für chronische Beschwerden. Ihre Heilungseffekte sind bereits wissenschaftlich nachgewiesen. So kann beispielsweise Akupunktur die örtliche Gewebedurchblutung bei muskulären Schmerzen verbessern, bei Bluthochdruck einen ausgleichenden Effekt auf das Herz-Kreislauf-System ausüben sowie bei Migräne die Regulation der Gehirndurchblutung verbessern.

Akunpuktur TCM Furttal

Wirkungsweise der traditionellen Akupunktur

Bei der Akupunktur handelt es sich um eine alternative Heilmethode der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). Im Rahmen der Akupunktur geht es nicht um die direkte Heilung einer Erkrankung, sondern vielmehr um die Aktivierung der Selbstheilungskräfte. Gerade wenn die klassische Schulmedizin keine Antworten liefert oder angeraten Medikamente nicht vertragen werden, kann eine Akupunktur-Therapie dabei helfen, die Schmerzen zu lindern und den Heilungsprozess zu beschleunigen. Um das Wohlbefinden zu steigern, machen wir uns die langjährigen Erfahrungen und bewährten Behandlungsformen der TCM zunutze. Im Rahmen der Therapie werden über den gesamten Körper Einstichpunkte auf sogenannte Energiebahnen (Meridiane) verteilt. Die einzelnen Akupunkturpunkte sind das Ergebnis jahrtausendlanger Erfahrung und sollen die körpereigene Energie (Qi), welche in den Meridianen fließt, anregen. Denn im Falle einer Erkrankung sind diese oftmals gestaut oder blockiert. Die Stimulierung mittels Akupunkturnadeln führt nachweislich zur Ausschüttung stimmungsaufhellender sowie schmerzlindernder Stoffe, welche dabei helfen, Ungleichgewichte von Organen sowie Disharmonien wieder auszugleichen. Erfreulich ist zudem, dass Akupunktur beliebig oft wiederholbar ist, dauerhafte Ergebnisse erzielt und ohne medikamentöse Unterstützung wirkt. Weil die Akupunktur durch unsere geschulten Therapeuten fachgerecht durchgeführt wird, sind zudem keine Risiken oder Nebenwirkungen zu befürchten.

Bewährt hat sich die Akupunktur insbesondere bei folgenden chronischen und akuten Erkrankungen, die explizit in der Liste der WHO (World Health Organization) aufgeführt sind:

  • Psychosomatische und neurologische Erkrankungen (z.B. Essstörungen, Nervenschmerzen, Tinnitus, Lähmungen)
  • Fruchtbarkeitsstörungen
  • Menstruationsprobleme
  • Bluthochdruck
  • Rauchentwöhnung
  • Schilddrüsenüberfunktion und -unterfunktion
  • Magen-Darm-Beschwerden (z.B. Durchfall oder Magenschleimhautentzündung)
  • Augenerkrankungen (z.B. Bindehautentzündung)
  • Schmerzzustände aller Art (z.B. Zahn-, Kopfschmerzen, Migräne)
  • Erkrankungen des Bewegungsapparats wie Tennisarm, Gelenkbeschwerden, Rheumatoide Arthritis, Wirbelsäulenprobleme und Rückenschmerzen
  • Atemwegsinfektionen (z.B. Bronchitis, Asthma, Husten und Grippe)

Häufig werden die Kosten auch von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen (Weitere Informationen). In diesen Fällen reduziert die alternative Heilmethode die Beschwerden deutlich stärker, als die dafür vorgesehene Standardtherapie (z.B. Massagen, Krankengymnastik oder Medikamente).

Einsatz und Formen der Akupunktur

Für die unterschiedlichen Anwendungen stehen verschiedene Arten von Akupunkturnadeln in diversen Längen und Dicken sowie Materialien zur Verfügung. Für gewöhnlich setzen wir bei der Akupunktur Nadeln aus dünnem Edelstahl als Einwegnadeln ein. Gold- oder Silbernadeln werden insbesondere bei der Ohrakupunktur verwendet. Während Nadeln mit Längen von über 10 Zentimetern bei tiefer liegenden Muskelsträngen zum Einsatz kommen, werden kürzere Nadeln von wenigen Zentimetern vor allem im Gesichtsbereich genutzt. Oftmals liegen die Akupunkturpunkte im direkten Umfeld von Sehnen, Muskeln oder Knochen, wo sie sich bereits durch den Druck von Finger, Ellenbogen, Hand etc. stimulieren lassen. An der jeweiligen Einstichstelle verbleiben die Nadeln etwa 20 bis 45 Minuten. Eine sehr erfolgreiche Behandlungsmethode ist die Ohrakupunktur. Wie der Name bereits verrät, reizen unsere Therapeuten hierbei Akupunkturpunkte entlang des Hörorgans. Indem Nadeln in die Ohrmuschel gesetzt werden, lassen sich ganze Körperbereiche beeinflussen. Bestehen an einer Körperstelle etwa Entzündungen oder Schmerzen, kann am Ohr der zu diesem Organ gehörende elektrische aktive Punkt gefunden werden. Diese schnell wirkende Form der Akupunktur eignet sich demnach besonders gut dazu, innere Organe zu beeinflussen. Zum Einsatz kommt sie aber auch bei der Behandlung von Übergewicht, Allergien, Migräne, Erkältungskrankheiten oder Angststörungen. In der modernen Akupunktur hat sich neben der Nadelakupunktur auch die sogenannte Elektroakupunktur etabliert. Hierbei setzen wir die physikalischen Reize nicht mit Nadeln, sondern mithilfe von elektrischem Strom. Durch die Elektroakupunkturveranlasste Sinnesreize regen so etwa Muskelreaktionen an, welche durch neurologische Ausfälle oder Störungen abhandengekommen sind. Zudem lässt sich tiefgelegenes Gewebe erwärmen und die Durchblutung fördern.



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Ab wann sollte ein Hörgerät getragen werden?

Je früher mit dem Tragen eines Hörgerätes gestartet wird, je schneller erfolgt die Eingewöhnung.

Im Laufe des Lebens tritt bei einigen Menschen eine Hörminderung ein. Das hat zur Folge, dass vor allem hohe Töne schlechter gehört werden und wenn man mit mehreren Menschen zusammen ist und vielleicht noch Musik im Hintergrund läuft, der Unterhaltung nur schwer gefolgt werden kann. Wird die Hörminderung schlimmer, zieht sich der Betroffene immer mehr zurück und meidet soziale Kontakte und treibt evtl. weniger Sport. Häufig stellt sich der Betroffene die Frage, ob er wirklich ein Hörgerät benötigt. Viele fühlen sich mit einer Hörhilfe nicht mehr als intakter Mensch, wobei genau das Gegenteil der Fall ist, mit einem Hörgerät wird die Lebensqualität deutlich gesteigert.

Hörminderung feststellen

Wird eine Hörminderung bemerkt, sollte zuerst einmal ein HNO-Arzt aufgesucht werden, der mithilfe eines Audiogramms (Hörtest) dem Problem auf den Grund geht. Der Besuch beim HNO sollte nicht zu lange hinausgezögert werden, denn je länger das Gehirn erlernt hat Geräusche wahrzunehmen und zu verarbeiten, je länger dauert die Gewöhnung an ein Hörgerät. Sobald ein Hörgerät verordnet wurde, stellt der Hörgeräte-Akustiker ein speziell angepasstes Gerät zur Verfügung, das ausführlich getestet werden kann.

Es gibt verschiedene Arten Hörgeräten

Für jede Art von Hörminderung und für jeden Hörtyp gibt es spezielle Hörgeräte, die sich im Design, in der Ausstattung und in der Bauart unterscheiden. Generell haben Hörgeräte aber einen ähnlichen Aufbau: Sie bestehen aus einem Lautsprecher, einem Mikrofon und einem Verstärker. Moderne, digitale Hörgeräte verfügen über einen Mikroprozessor, über den der Schall verarbeitet und weitergeleitet wird.

Ausführliche Informationen über die verschiedenen Arten von Hörgeräten erhalten Interessenten auf der Webseite http://ift.tt/2e2We89



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Montag, 7. November 2016

Stan Wawrinkas: Ärger mit dem Staatsekretär

Der Weltranglisten-Dritte zoffte sich mit dem französischen Staatssekretär Jean-Vincent Placé.

Nach dem US-Open-Titel wurde Stan Wawrinka auf dem Weg zu größeren Meriten meist von deutschen Spielern gestoppt: in St. Petersburg im Finale gegen Alexander Zverev, in Basel im Viertelfinale gegen Mischa Zverev und in Paris-Bercy bereits im Auftaktmatch gegen Jan-Lennard Struff. Wawrinka war bei der Niederlage gegen Struff nicht allerbester Laune und faltete den französischen Staatssekretär Jean-Vincent Placé zusammen, der im Publikum saß. „Oh! Es stört dich nicht, dass wir hier ein Match spielen? Jetzt ernsthaft! Es ist Mitternacht. Wenn du keine Lust hast, das Spiel zu schauen, dann geh nach Hause!“, brüllte der Schweizer in Richtung des Staatssekretärs.

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Placé wurde im französischen Fernsehen zu dieser Szene befragt und versuchte sich zu verteidigen. Er erklärte, dass er im Gespräch mit Frankreichs Verbandspräsidenten Jean Gachassin höchstens geflüstert habe und Wawrinka auch nur so reagiert habe, weil er am verlieren und nicht seinen besten Tag hatte. Als Wawrinka von den Aussagen des Staatssekretärs hörte, meldete er sich via Twitter zu Wort. „Hahaha, ‚geflüstert’! Ich war zu diesem Zeitpunkt ja sogar noch in Führung. Mich als schlechten Verlierer darzustellen, ist sehr nett von ihm“, schrieb der Weltranglisten-Dritte. Und Recht hat er mit seiner Aussage. Als er in Richtung Placé brüllte, stand es 6:3, 4:5, 15:15.

Quelle: https://goo.gl/fCqylv



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Mittwoch, 26. Oktober 2016

Surf- und Tauchparadies Dänemark

Minibusse parken auf dem Parkplatz direkt am Strand, Surfer tragen emsig Boards hin und her, Neoprenanzüge hängen zum Trocknen nach dem Surfen. Manche ruhen sich an ihren Bussen aus, andere skaten, oder sind auf der Slackline zugange.

Das Bild erinnert an Surfzentren, wie sie im Südwesten Frankreichs vorzufinden sind. Doch das Spektakel spielt sich viel weiter nördlich ab: in Klitmøller, einem kleinen verschlafenen Fischerdorf im Norden Dänemarks. «Cold Hawaii» wird die Region auch genannt. Hier gibt es 31 registrierte Surfspots – und die Nordsee hält eine Kombination aus Wellen und Wind bereit, die jeden Surfer und auch Taucher begeistert.

Die beste Zeit zum Surfen ist zugleich die kälteste: «Von September bis Ostern gibt es drei bis vier Meter hohe Wellen», erzählt Rasmus. Er betreibt eine der zwei Surfschulen im Dorf, das sich mit rund 800 Einwohnern, einem Supermarkt und zwei Surfshops familiär und freundlich präsentiert.

Auch Geir und Morten aus Norwegen kommen seit vielen Jahren mit ihrem Bus zum Urlaub in das kleine Dorf. «Die Wellen sind konstant, und es ist schön ruhig hier», erzählt Geir. Die beiden Männer sehen aus wie die typischen Norweger: bärtige Typen, kräftig, freundliche Augen. Beide sind Ende 40, reden wenig, sind eigenbrötlerisch. Sie campen wild, gehen aber gerne in die einzige Pizzeria des Ortes, manchmal picknicken sie am Strand bei den alten Bunkern.

Mitte der 1980er Jahre kamen die ersten Windsurfer in die Region. Sie erfanden den Namen «Cold Hawaii», denn die Bedingungen erinnerten sie an die Pazifikinseln. «Den richtigen Boom gab es allerdings erst in den 90ern», sagt Ole Christensen, Tourismuschef von Visit Thy. Die Fischer waren damals wenig begeistert: «Die Surfer haben einfach alles vollgeparkt, geschlafen wo sie wollten. Und außerdem war es für die Fischer neu, dass das Meer plötzlich Spaß bedeuten sollte.»

Die Spannungen mildern konnte der Surfclub NASA (North Atlantic Surf Association). Er vermittelte erfolgreich zwischen den Parteien. Seit 2010 ist Klitmøller nun Gastgeber des «Cold Hawaii PWA (Professional Windsurfers Association) World Cup». Dort trifft sich die Weltelite, um sich in der Disziplin «Wave-performance» zu messen.

«Während dieser Weltmeisterschaften findet auch immer eine große Party statt, und die Fischer stellen dafür ihre Fischerhütten am Strand zur Verfügung», sagt Ole Christensen. «Infrastrukturell soll es in Klitmøller so bleiben, wie es ist.» Es zögen jedoch immer mehr junge Leute ins Dorf, um zu surfen. «Das macht den Ort natürlich moderner.» Manchmal hängen an den Läden heute Schilder mit der Aufschrift: «Closed because of Waves» («Wegen Wellen geschlossen»).

Quelle



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Dienstag, 25. Oktober 2016

Andy Roddick verzichtet auf Coaching von Superstars

Es ist beinahe unmöglich zu eruieren, in welcher Disziplin Andy Roddick die größere Meisterschaft erlangt hat: im sportlichen Bereich, wo er als letzter US-Amerikaner 2003 mit den US Open ein Grand-Slam-Turnier gewonnen hat, oder als Entertainer, der in Pressekonferenzen die versammelten Journalisten mit Bonmots versorgt hat. Unvergessen etwa bei der Präsentation seines Parfüms, das der mittlerweile 34-Jährige mit den unsterblichen Worten einführte: „Wir haben uns bei der Namensgebung wirklich viele Gedanken gemacht. Es ist ‚Andy Roddick’ geworden.“

Wortwitz, sportliche Meriten, die Ingredienzien für eine erfolgreiche Karriere als Coach sind bei Andy Roddick auf jeden Fall gegeben. Ganz abgeneigt ist die ehemalige Nummer eins der Welt dieser Idee nicht, allerdings nur unter bestimmten Voraussetzungen, wie er auf der Website der ATP Champions Tour erklärte. „Ich glaube nicht, dass ich mich an jemanden dranhängen möchte, der seine Geschichte im Tennis schon geschrieben hat.“

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Selbst von einer Legende gecoacht

Auf der anderen Seite: „Sich um einen jungen Spieler zu kümmern und Einfluss auf die Entwicklung zu nehmen, wäre deutlich attraktiver für mich.“ Roddick selbst hat in seiner aktiven Zeit Erfahrungen mit einem Coach gesammelt, der für sich Legendenstatus erworben hatte: Jimmy Connors. „Jimmy war großartig für mich. Jimmy konnte genau dieselben Dinge ansprechen wie andere Coaches, aber weil es Jimmy Connors war, und weil er weiß, wie es sich in Grand-Slam-Endspielen und anderen wichtigen Matches anfühlt, ist es gleich eine ernstere Konversation, die mehr Gewicht hat.“

Quelle: https://goo.gl/RQgBE9



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Donnerstag, 29. September 2016

Sechs Alternativen - Sport im Freien


Wenn es wärmer wird, trauen sich auch viele Sportler wieder nach draußen. Nur kurze Zeit später wimmelt es vor Radfahrern, Joggern und Walkern. Es müssen aber nicht immer die Klassiker sein - tolles Wetter ist eine gute Gelegenheit, um mal was Neues zu wagen. Wiese statt Keller, Fahrrad statt Ergometer und Park statt Laufband - der Sommer ist nicht mehr weit weg. Sportler verlassen bereits wieder Wohnzimmer, Fitnessstudios und Sporthallen, um im Freien aktiv zu werden.  

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Statt zwischen Wohnung, Lieblingscafé, Arbeit und vielleicht noch dem Fitnessstudio zu pendeln, wird die Welt im Sommer wieder ein bisschen größer. Das macht auch den Sport lebendiger. „Das Erleben draußen ist vielfältiger, und es gibt viel mehr Außeneinflüsse“, sagt Sportpsychologe Thomas Ritthaler. „Man ist nicht länger in Räumlichkeiten eingesperrt, die eigentlich für etwas anderes da sind.“
 
Bloß fit bleiben oder abnehmen? Im Sommer ist der Sport mehr als nur Mittel zum Zweck. „Im Sommer machen auch Leute Sport, die kein festes Ziel haben“, sagt Ritthaler. Wem Laufen oder Radfahren jedoch zu langweilig ist, bietet die warme Jahreszeit zahlreiche Möglichkeiten, mal etwas Neues ausprobieren. Ein Überblick, welcher Sport auch Anfängern - mit ein bisschen Übung - gerade im Freien richtig Spaß machen kann:
Longboard fahren:
Die Familienkutsche unter den Skateboard-Varianten. Ein Longboard hat breitere Rollen und ein langes Brett. „Das ist die am wenigsten verletzungsträchtige Art, Skateboard zu fahren“, sagt Trainingswissenschaftler Markus de Marées von der Sporthochschule Köln. Es braucht Gleichgewichtssinn und am Anfang am besten eine geschützte Umgebung, wo man das elegante Dahingleiten in großen Schwüngen üben kann. Wer völlig untrainiert ist, sollte an seiner Kondition arbeiten, bevor er auf das Longboard steigt, empfiehlt Prof. Herbert Löllgen, Ehrenpräsident der Deutschen Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention (DGSP).
Slacklining:
Die soziale Art, seine Motorik zu schulen. Wer auf dem dünnen Gurtband, das zwischen zwei Bäumen gespannt wird, balancieren will, trainiert nicht nur seinen Gleichgewichtssinn. „Die Muskulatur ist sehr gefordert, weil das Seil nie ruhig hängt. Das auszugleichen, ist sehr anstrengend“, erklärt de Marées. Anfänger sollten die Slackline zu Beginn nicht höher als 30 bis 40 Zentimeter spannen. Üben kann man praktisch überall, wo zwei Bäume stehen. Der große Vorteil: „Man kann sich mit anderen zusammentun und so etwas Bewegung mit gemütlichem Beisammensitzen kombinieren“, sagt Ritthaler.
Boot fahren:
Ein guter Sport für den Perspektivwechsel. Ob Kajak oder Rudern - Boote lassen sich an vielen Flüssen oder Seen mieten. Wer es ausprobieren will, sollte auf jeden Fall schwimmen können, betont Löllgen. Und wer Probleme mit dem Nacken oder Rücken hat, wählt besser kein Ruderboot. „Man sieht nicht, wohin man fährt, weil man gegen die Fahrtrichtung sitzt und muss sich oft umschauen“, sagt de Marées. Besser geeignet sei dann das Kajak. Ein bisschen Gleichgewichtssinn braucht man, und Blasen an den Händen sollte man auch nicht unbedingt fürchten. Dann kann es losgehen, und man genießt den etwas anderen Blick vom Wasser aufs Ufer.
Frisbee:
Die Eine-für-alle unter den Sommer-Sportarten. Ob mit den Kindern, Freunden oder mit dem Hund - Frisbee kann man in ziemlich vielen Lebenslagen spielen, sagt Löllgen. Wer nicht nur die Frisbee hin und her werfen will, kann auch ein paar sportbegeisterte Freunde zusammentrommeln und es mit Ultimate Frisbee probieren. Das ist ein ziemlich schneller Mannschaftssport. Ziel ist, möglichst oft die von einem Mitspieler geworfene Scheibe am Ende des Feldes auf der Gegnerseite zu fangen. „Das ist nichts für Anfänger, dafür muss man schon zielgenau werfen können und fit sein“, sagt de Marées.
Klettern:
Nichts für Eigenbrötler mit Höhenangst. Klettern sollte man zunächst in einem Kurs, gegebenenfalls in der Halle, lernen, bevor man es auf eigene Faust probiert, betont Löllgen. Neben einer guten Vorbereitung braucht man eine Ausrüstung und einen Kletter-Partner, dem man vertraut, ergänzt de Marées. Denn man sichert sich gegenseitig. Anfänger sollten daher mit einem erfahrenen Partner klettern - der macht auch besser den Vorstieg - also den ersten Weg nach oben, bei dem die Sicherungsseile angebracht werden. Dann kann der noch nicht so erfahrene Kletterer gesichert nachkommen. „Gerade in Klettergärten oder an Felsen mit festen Haken ist der Sport dann lange nicht so gefährlich, wie man denkt“, sagt de Marées.
Skiken:
Der Allrounder für alle, die es schnell mögen. Skiken ist ein bisschen wie Inlinern mit Stöcken oder Langlauf auf Rädern. Durch die großen Rollen kann man sowohl auf asphaltierten Straßen aber auch im Gelände fahren, erklärt de Marées. Wer es ausprobieren will, braucht einen guten Gleichgewichtssinn sowie Helm, Knie- und Ellenbogenschützer. Denn gerade auf Asphalt kann man ordentlich Tempo draufkriegen.
Zur Vorbereitung auf das Skiken empfiehlt Löllgen Krafttraining der Beine und Gleichgewichtsübungen: Kniebeugen auf einem Bein zum Beispiel. Auch ein sensomotorisches Training kann helfen: Dabei werden gleichzeitig die Muskelkraft und das Gleichgewicht unter Anleitung geübt und trainiert. Dieses Training führt - besonders bei älteren Menschen - zu einer größeren Bewegungssicherheit.
Quelle: goo.gl/YXYTt0